Montag, 24. Juli 2017

Zwei Augen sehen mehr - Die Rückfahrkamera für Kastenwagen

Bei vielen Reisemobilfahrern steht eine Rückfahrkamera ganz oben auf der Wunschliste. Das ist verständlich, denn hinter dem breiten Heck verschwindet schnell auch mal ein Kleinwagen. Ein ganz besonderes Highlight bietet die Firma Dometic den Besitzern von Reisemobilen auf Ducato Kastenwagenbasis mit der PerfectView CAM 35. Das ist eine Rückfahrkamera zum sehr interessanten Preis-Leistungsverhältnis mit zwei Optiken, perfekt konstruiert für den Einbau in den Ausschnitt der 3. Bremsleuchte.


Twinkamera für Kastenwagen auf Ducato-Basis

Die Dometic PerfectView CAM 35 ist eine innovative Kameralösung, die speziell für FIAT Ducato X250 und X290 sowie die entsprechenden Schwesternmodelle entwickelt wurde. Das fahrzeugspezifische Design sorgt für eine perfekte Passform und eine einfache Montage – ohne zusätzliche Bohrungen in die Karosserie und ohne zusätzliches Abdichten. Dazu wird die Original Bremsleuchte demontiert und an deren Stelle das passgenau gefertigte Dometic Kameragehäuse montiert. Das Verbindungskabel bis nach vorne führen, die Bremsleuchte in das Gehäuse setzen und mit den im Lieferumfang enthaltenen längeren Schrauben wieder festschrauben.
Demontage Bremslicht
Kamerakonsole aufsetzen 

Original Bremsleuchte einsetzen

Mit den neuen Schrauben festziehen

Links an der Konsole ist die Nahsichtoptik und rechts die Fernsichtoptik untergebracht



Das Kameragehäuse ist mit einer Silikondichtung wasserdicht verschlossen und kann für die perfekte Optik auch in der Fahrzeugfarbe lackiert werden. In der Bremslichtkonsole der CAM 35 steckt bei der Standardausführung ein 150°-Weitwinkelobjektiv für die perfekte Nahsicht beim Rückwärtsfahren. Das ist bei Rückfahrkameras, die in Bremslichtkonsolen integriert sind ja nichts Neues. Die Innovation bei der PerfectView CAM 35 ist, dass sich ein zusätzliches 60°-Objektiv für die Fernsicht beim Vorwärtsfahren problemlos nachrüsten lässt.
Die Sichtfelder der beiden Optiken überschneiden sich im Bereich von ca. 3 bis 10 Metern.
(Der Sichtfeldbereich der Optiken kann durch Montageposition und Monitordarstellung unterschiedlich sein.)

Die 150° Weitwinkelkamera wird beim einlegen des Rückwärtsgangs eingeschaltet und liefert ein kontrastreiches, scharfes Bild. Durch die verzerrungsfreie Darstellung wird die Krümmung des Weitwinkel kompensiert, das Heck erscheint auf dem Monitor als gerade Linie, nicht als Bogen. Das macht die Orientierung viel leichter macht. Die Fernsichtkamera kann während der Fahrt zugeschaltet werden. Damit ist im laufenden Verkehr erheblich mehr zu sehen, als nur über die Rückspiegel.

Darstellungssache – das Bild im Cockpit

Für das Bild der Kamera im Cockpit anzuzeigen gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen einen separaten Monitor, der gut sichtbar im Cockpit angebracht wird, oder die Kamera wird über den Videoeingang eines Doppel-DIN Moni- oder Naviceiver verbunden. Bei der CAM 35 hat jede Optik ein eigenes Kabel, so dass bei dieser Twin-Variante zwei Videoeingänge zur Verfügung stehen müssen. Die von Dometic im Verbund mit Blaupunkt angebotenen Doppel-DIN Geräte haben zwei Kameraeingänge und liefern eine scharfe Abbildung des rückwärtigen Raums. Laut Dometic wird es bis Ende des Jahres ein Modul geben, mit dem sich die Twin-Kamera auch an einem Endgerät mit nur einem Videoeingang anschließen lässt. Die Umschaltung von Nah- auf Fernsicht kann dann mit dem im Lieferumfang entahltenen Schalter am Armaturenbrett oder automatisch über den Kontakt des Rückwärtsgangs geschaltet werden.
Durch das kompakte Gehäuse konnten keine LEDs für eine bessere Nachtsicht integriert werden. Dometic hat das aber elegant gelöst, indem die Software automatisch auf einen Nachtsichtmodus umschaltet und mit einem elektronischen "Restlichverstärker" zusammen mit dem Licht der Rückfahrscheinwerfer und Rückleuchten ein gutes Schwarz-Weiß Bild ins Cockpit liefert.

Montag, 17. Juli 2017

Alptraum für Reisemobilfahrer – Zentralverriegelung gehackt

Ein Druck auf die Fernbedienung und der Fiat Ducato ver- und entriegelt sorgfältig alle Türen. Doch mit Hardware vom großen Internetkaufhaus und einer passenden Software aus dem Internet, lässt sich das Fahrzeug selbst von Laien problemlos wieder öffnen. Was im ersten Moment wie eine Fake-Meldung klingt, kann sich zum Alptraum der Besitzer von Reisemobilen auf Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab BJ 2012 Basis entwickeln.

Digitaler Einbruch hinterlässt keine Spuren

Bei Versuchsreihen die eigenen Alarmsysteme zu überlisten, sind die Entwickler unseres Bordbuch-Partners Thitronik auf eine riesige Sicherheitslücke bei verschiedenen Basisfahrgestellen gestoßen. Dass eine elektronische Zentralverriegelung selbst bei hochwertigen Fahrzeugen zu hacken ist, darüber wird ja immer wieder berichtet. Dafür ist aber einiges an Computerkenntnissen und entsprechendes Equipment notwendig. Bei der gravierenden Sicherheitslücke beim europaweit am meist verkauften Fahrgestell kann im Prinzip jeder mit wenig Aufwand die Daten abgreifen und das hat sicherlich Folgen.

Besonders leicht wird es Einbrechern bei Fahrzeugen gemacht, die eine unzureichende Verschlüsselung für die Funksignale Ihrer Fahrzeugfernbedienungen verwenden. Manche Hersteller verzichten sogar ganz auf sogenannte „Rolling Code“ oder „Hopping Code“ Verfahren, die nach einem bestimmten Algorithmus den zuvor verwendeten Code scheinbar zufällig ändern und so einen hohen Schutz bieten. Wird auf ein solches Verfahren verzichtet, ist es für Einbrecher ein Leichtes, bei einer sogenannten Replay-Attacke die Signale des Funkschlüssels aufzuzeichnen und zu einem beliebigen Zeitpunkt abzuspielen.


Mit wenig Aufwand lässt sich das Funksignal des Fahrzeugschlüssels kopieren


Ein alltägliches Szenario im Urlaub. Sie stehen auf einem Stellplatz und ver- und entriegeln öfters Ihr Fahrzeug. Durch Druck auf den Fahrzeugschlüssel sendet die Zentralverriegelung einen Code für den Verriegelungsvorgang und einen für den Entriegelungsvorgang der Fahrerhaustüren. In einem in der Nähe geparkten Fahrzeug werden die Codes Ihres Schließsystems empfangen und können so zeitversetzt als Öffnungssignal wieder zurückgesendet werden. Während Sie auf Sightseeingtour sind können die Täter in Sekundenschnelle das Fahrzeug aufschließen und nach erfolgtem Diebstahl der Wertsachen sogar wieder zuschließen. Im ersten Moment werden Sie den schnellen Zugriff wahrscheinlich gar nicht bemerken, denn Einbruchspuren sind dann auch durch die Polizei nicht festzustellen.

Auf einem Stellplatz ist es oftmals leicht unbemerkt in ein offenes Fahrzeug einzusteigen




Im Schadensfall gleich doppelt eine ärgerliche Sache, denn „wenn kein Einbruch nachgewiesen werden kann, besteht kein Leistungsanspruch an den Versicherer, berichtet Carsten Höneise, Versicherungsfachmann der Allianz. Auch wer eine werksseitige Alarmanlage hat sollte sich nicht in Sicherheit wägen, denn mit dem kopierten Funksignal für die Zentralverriegelung ist auch die Alarmanlage deaktiviert.


Thitronik schließt Sicherheitslücke

Abhilfe schaffen hier nur spezielle Nachrüstsysteme, die diese Sicherheitslücke schließen. Die Spezialisten der Firma Thitronik, die mit ihr WIPro III Alarmsystem in den CAN-Bus des Basisfahrzeuges einbindet hat mit ihrem Knowhow eine eigene Lösung entwickelt. Mit dem safe.lock genannten Modul wird die fahrzeugseitige Sicherheitslücke, die durch uncodierte Fahrzeugschlüssel
verursacht wird geschlossen. Ist das Modul an die Zentralverriegelung angeschlossen, wird die unsichere Originalelektronik des Fahrzeugschlüssels gegen die mitgelieferte Platine ausgetauscht und das Fahrzeug kann, geschützt durch ca. 4mrd. sich ständig ändernde Codes, sicher ver- und entriegelt werden. Erhältlich ist das safe.lock Modul für Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab BJ 2006.
Mit 4mrd. Codes ist das Funksignal sicher verschlüsselt


Das safe.lock Modul kostet 139,95 Euro und wird komplett mit 6-adrigem Anschlusskabel, Austauschplatine für Fahrzeugschlüssel und Handbuch geliefert.

Wer zusätzlich eine Zweit-Fernbedienung zum Öffnen des Fahrzeuges benötigt, kann einen Funk-Handsender dazu bestellen. Mit dem lässt sich dann nicht nur das safe.lock Modul ansteuern, sondern auch eine WiPro II Alarmanlage.

Upgrade für WiPro III Besitzer

Für Besitzer einer Thitronik WiPro III wird ein Upgrade angeboten, welches es ermöglicht, mit dem Handsender der Alarmanlage auch die Zentralverriegelung sicher zu betätigen. Erhältlich für alle WiPro III für Fiat Ducato ab BJ 2006. Die Zentrale wird eingeschickt und erhält ein Softwareupdate und einen Ergänzungssatz für den bestehenden Kabelbaum. Kostenpunkt: 49,95 Euro inkl. Rückversand.

Austauschplatine für den Original Fahrzeugschlüssel



Wer mit seinen Original Fahrzeugschlüssel die sichere Verbindung nutzen möchte muss noch die Platine im Fahrzeugschlüssel umrüsten. Die Austauschplatine kostet 79,95 Euro und kann mit etwas handwerklichem Geschick selbst getauscht werden.

Sicherheit in Perfektion WiPro III safe.lock

Wer noch keine Alarmanlage in seinem Fahrzeug hat, sollte die Gelegenheit gleich nutzen und alle relevanten Einbruchsmöglichkeiten per Funktechnologie absichern. Mit der WiPro III safe.lock ist das Fahrzeug nicht nur gegen herkömmliche Einbrüche mit Werkzeugen und damit verbundener Gewalteinwirkung geschützt, sondern auch zuverlässig gegen Replay Attacken bietet. Das ausgereifte Alarmsystem ist nicht nur exakt auf die Anforderungen in solchen Fahrzeugen konzipiert, sondern bietet auch gleich noch sinnvolle Erweiterungen die sich auch problemlos nachträglich nachrüsten lassen.

Das Thitronik WiPro III Alarmsystem gehört zu den ausbaufähigsten Systemen für Freizeitfahrzeuge. Schon mit dem Basisset sind die von Einbrechern häufig genutzten Fahrzeugöffnungen abgesichert. Empfehlenswert ist auf jeden Fall Öffnungen in Türnähe zu sichern, durch die ein Entriegeln der Tür möglich ist, sowie große Aufbaufenster. Da jederzeit bis zu 100 Funkkontakte an der Alarmzentrale angemeldet werden können, lassen sich auch nachträglich alle Fenster, Stauklappen und Dachluken sichern. Die in Deutschland gefertigte WiPro III besteht aus einer, gegen Störsender gesicherten Alarmzentrale und codierten Kontakten an allen zu sichernden Öffnungen. Die Zentrale wird direkt mit dem CAN-Bus des Fahrgestells verbunden und kann so bequem mit der Fernbedienung des Basisfahrzeuges ge- und entschärft werden. Natürlich funktioniert so eine Anlage auch mit Fahrzeugen ohne CANBus, ist dann aber nicht ganz so komfortabel.



Um den immensen Aufwand einer nachträglichen Verkabelung von jedem Kontakt an Tür, Fenster oder Stauklappe zur Alarmzentrale zu umgehen, wird beim WiPro III System auf Funktechnologie gesetzt. Die Funkmagnetkontakte bestehen aus zwei Teilen. Im größeren Teil ist die Elektronik verbaut, im kleineren Gegenpart ein Magnet. Die Elektronik reagiert auf Änderungen im Magnetfeld, wie zum Beispiel beim Öffnen eines Fensters und gibt diese an die Alarmzentrale weiter. Die Funkmagnetkontakte sind mit einer handelsüblichen Knopfzelle zur Stromversorgung ausgestattet und werden einmalig bei der Installation an der Alarmzentrale angemeldet.

Nach Bedarf ergänzen

Durch die „Easy add“-Funktion kann jedes Fahrzeug auch nachträglich problemlos mit genügend Kontakten für jede Öffnung ausgestattet werden. Türen, Fenster, Stauklappen absichern, vor ausströmendem Gas warnen, per Funkkabelschleife (auch als XL-Version für Fahrräder, mobile Sat-Anlagen etc. erhältlich) Gegenstände am und in der Umgebung des Fahrzeuges sichern, Zugriff auf das Alarmsystem per Smartphone – die Möglichkeiten, das WiPro III Alarmsystem auf das eigene Fahrzeug und die gewünschten Optionen anzupassen sind vielfältig.

Bei der WiPro III safe.lock kann optional auch der Originalfahrzeugschlüssel mit einer Umrüstplatine ausgestattet werden, ist so gegen Replay Attacken gesichert und der Klappschlüssel lässt sich bedenkenlos weiterverwenden.

Erhältlich ist die WiPro III safe.lock für Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab BJ 2006. Im Preis von 379,95 Euro ist neben der Zentrale, die über den Fahrzeug CAN-Bus die Fahrerhaustüren absichert auch noch ein Funkmagnetkontakt, mit dem die Aufbautür gesichert wird.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Ducato Sitzkonsole für Elektronik sinnvoll nutzen

Stauraum ist in den meisten Reisemobilen rar. Jeder Platz sollte deshalb möglichst sinnvoll genutzt werden. Besitzer von Fahrzeugen auf Fiat Ducato Basis haben oftmals unter der Original-Sitzkonsole einen ungenutzten Platz. Er befindet sich hinter der Kunststoffabdeckung, die auf die Sitzkonsole aufgesteckt ist. 

Platz sinnvoll nutzen

Dieser Platz bietet optimalen Raum für zusätzliche Bordelektronik, wie Batteriebooster, Solar-Laderegler etc. Die Firma Büttner Elektronik hat hier passend für ihre Geräte eine Halterung entwickelt, die ohne bohren oder sonstige Umbauarbeiten befestigt wird. 
Im Angebot gibt es zwei unterschiedliche Halterungen: 
  1. Die Universalhalterung ist für die einfache Befestigung von Geräten* mit den Gehäuseabmessungen 270 x 223 x 70 mm. 
  2. An der Kompletthalterung kann die komplette Elektronik mit Batteriebooster, Ladebooster o. ä. und die Regeltechnik für eine Solaranlage untergebracht werden. 


Universalhalterung Fiat Ducato: 2x Haltewinkel, Befestigungsmaterial, Moosgummistreifen
Nach dem Einbau verschwindet alles hinter der Original-Abdeckung 

Für die Montage der Universalhalterung wird, um mehr Platz zum Arbeiten zu haben, zuerst der Sitz ausgebaut. Dann das Büttner-Gerät fertig verkabeln, die Universalhalterung am oberen Rohr der Sitzhalterung einhängen, auf der Geräteseitigen Seite die Moosgummistreifen aufkleben und das Gerät mit den beiliegenden Schrauben an der Halterung anschrauben. Durch die Klemmverbindung sitz das Gerät danach rüttelfest an der Konsole. Alles funktioniert ohne bohren oder sonstige Umbauarbeiten – und die Abdeckung passt auch wieder auf die Sitzkonsole. 

Ladetechnik kompakt an einem Platz

Wenn der Platz unter der Sitzkonsole nicht komplett zugebaut ist (zweite Bordbatterie, Zentralelektronik usw.), ergibt sich auf der Innenseite der Sitzkonsole noch genug Platz um weitere Bauteile, wie etwa Solarregler, Sicherungs- oder Relaishalter und weitere Kleingehäuse zu installieren. So ist es zum Beispiel möglich einen kompletten MT-BCB 20/20 mit Relaishalter unsichtbar unterzubringen ohne kostbaren Stauraum zu opfern. 
Die Kompletthalterung umfasst die Universalhalterung, sowie ein einbaufertiges Montagebrett, auf dem schon Bohrungen für Kabelführung und passende Bohrungen für die unterschiedlichen Geräte von Büttner Elektronik vorhanden sind. Zusätzliche Komponenten wie Solarregler etc. lassen sich einfach mit Holzschrauben befestigen.
Da sich in vielen Fällen die Bordbatterie/n unter dem Sitz befinden ist die Verkabelung des jeweiligen Gerätes mit dem vorkonfektionierten Kabelsatz von Büttner Elektronik einfach zu realisieren - und durch große Belüftungsöffnungen in der Abdeckung, werden alle Geräte auch optimal belüftet.

Batteriebooster und komplette Elektronik für Solaranlagen kompakt untergebracht.
Lieferumfang: 2 x Haltewinkel, Befestigungsmaterial, Moosgummistreifen, Montagebrett.


 


*Folgende Geräte können an der Klemmhalterung montiert werden:
Ladegeräte: MT 1215; MT 1220; MT 1225; MT 1230
Lade-Booster: MT LB 25; MT LB 45; MT LB 60; MT LB 75; MT LB 90
Batterie-Control-Booster: MT BCB 20/20; MT BCB 8/10; MT BCB 10/10




Dienstag, 30. Mai 2017

Lange grillen oder kochen ohne Gasflasche

Gasbetriebene Außengrills und -kocher sind eine tolle Sache. Hochwertige Geräte bieten eine hohe Wärmeleistung bei geringem Gasverbrauch. Wer zum Beispiel auf dem beliebten CADAC Carri Chef brutzelt, benötigt bei voller Brennerleistung mit satten 3,7 kw, gerade einmal 270g/Stunde. Lästig ist allerdings, dass in der Regel zum Betrieb eine Gasflasche benötigt wird.


Wer unterwegs nicht mit einer schweren Gasflasche hantieren möchte, sollte sich einmal das Power Pak von CADAC ansehen.

Kompaktes System mit großem Gasvorrat

Das Power Pak für handelsübliche Schraubkartuschen, nutzt einen
Druckminderer mit zwei Einlässen
Die innovative Gasversorgung für alle Grills, Campingkocher oder kleinen Heizungen mit 50mbar Betriebsdruck, wird mit handelsüblichen Schraubventilkartuschen betrieben. Das Power Pak ist leicht und einfach zu transportieren, bietet aber durch die doppelte Anschlussmöglichkeit genug Gasvorrat für langes Grillvergnügen.
Einfach zu verstauen – einfach bei der Nutzung

Das Power Pak entnimmt gleichzeitig den Gasvorrat aus beiden angeschlossenen Kartuschen.

Bestückt wird das Power Pak mit 2x 300g, 2x 445g oder 2x 500g EN417-Schraubventilkartuschen. Damit lässt sich genug Vorrat für stundenlanges Grill- oder Kochvergnügen anschließen. Die Einweg-Ventilkartuschen sind mit einem selbstschließenden Sicherheitsventil ausgestattet und können ganz einfach vom Power Pak abgenommen werden, auch wenn sie noch nicht vollständig entleert sind. Wenn der Grill also nicht mehr gebraucht wird, verschwindet der kompakte Gaslieferant mühelos im Staufach. Einfach die Kartuschen wieder abschrauben und schon findet alles einen Platz – auch in beengten Verhältnissen.

Montag, 10. April 2017

Licht – genau dann wenn es gebraucht wird

Fast jeder hat eine Taschenlampe in seinem Reisemobil oder Caravan. Selten gebraucht, aber wenn, dann sehr nützlich. Nun ist das mit den Batterien so eine Sache. Auch wenn die Taschenlampe lange Zeit ungenutzt in einer Schublade liegt, sinkt durch den ständigen Kontakt der Batterien, langsam die Spannung – und genau dann, wenn das Licht dringend nötig ist, bleibt die Lampe nach dem Einschalten dunkel.

Bild: pixabay

Technik vom Lampenspezialisten

Die Firma Coleman® wird zurecht als Lampen-Spezialist beim Thema Outdoor-Lampen bezeichnet. Seit 1901 hat das Unternehmen mehr als 50 Millionen Lampen gebaut und verkauft. Über die Jahre haben die Spezialisten zahlreiche Innovationen in die Lampen integriert. Eine davon ist der Batterie-Lock, der dafür sorgt, dass die Batterie auch dann noch genug Leistung bringt, wenn die Lampe längere Zeit nicht genutzt wurde.



Coleman® präsentiert in einem revolutionären Design ein komplettes Sortiment an Elektrolampen mit der Quantensprungtechnologie BatteryLock™. Normale elektrische Lampen verlieren Batterieleistung im Laufe der Zeit, selbst wenn sie ausgeschaltet sind. Dies passiert, weil die Batterie dabei nie vollständig von den Kontakten getrennt wird. Mit der zum Patent angemeldeten Coleman® BatteryLock™ Technologie und einer einfacher Drehung des Lampenkopfes gehört ein
Ausfall Ihrer Batterien der Vergangenheit an. Neben dem Schutz der Batterienlebensdauer für Situationen, in denen sie benötigt wird, bedeutet die Trennung der Batterieeinheit vom Stromkreislauf, dass Batterien in der Lampe weder auslaufen noch korrodieren können. Dies schützt nicht nur Ihre Coleman® Lampe, es gibt auch dem Nutzer ein zusätzliches Maß an Sicherheit – die Lampe gibt Licht, wenn sie gebraucht wird!


Drehen Sie den Lampenkopf gegen den Uhrzeigersinn, wenn Sie die Lampe nicht mehr nutzen. 
Sobald Sie die rote Linie sehen, ist die Batterieeinheit getrennt vom Stromkreis und Sie 
können die Lampe bedenkenlos einlagern.

Drehen Sie den Lampenkopf im Uhrzeigersinn um die Verbindung herzustellen - sobald Sie 
die rote Linie nicht mehr sehen, ist die Lampe einsatzbereit.



Egal ob Coleman® Taschenlampen, Stirnlampen oder Laternen – wenn der BatteryLock™ aktiviert ist, ist es unmöglich aus Versehen das Licht einzuschalten, zum Beispiel beim Transport in einem Rucksack oder im Handschuhfach. Dies bedeutet wiederum, dass die Batterielebensdauer für Situationen geschützt wird, in denen Sie die Lampe brauchen. 



Perfekt für unterwegs

Die wetterfesten Coleman® Divide Taschenlampen gibt es von der kompakten Minitaschenlampe für 2 AAA Batterien mit 75 Lumen Lichtstärke bis zur leuchtstarken Lampe mit 700 Lumen Lichtstärke. Damit sind die robusten Lampen ideale Begleiter für den Campingurlaub, aber natürlich auch überall da, wo mal eben mal schnell eine Lampe gebraucht wird.

Dienstag, 21. März 2017

Jetzt sparen und gewinnen


Bei den Frühjahrsaustellungen unserer Bordbuch-Händler gibt es immer was zu erleben. Vom 24. bis 2. April ist beim Freizeit Center Albrecht in Winsen Konnys Traum-Mobil zu besichtigen. 


Aber ein Besuch lohnt nicht nur wegen der vielen Aktionen an den Tagen, sondern auch wegen einer Herzens-Sache. Der Händlerverbund InterCaravaning, dem auch das Freizeit Center Albrecht angehört, feiert Geburtstag: Seit 20 Jahren bietet Europas größte Caravaning Fachhandelskette Service, Beratung und Kompetenz rund um das Thema mobile Freizeit. Highlight des Jubiläumsjahres ist eine große Charity-Aktion zugunsten der Organisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“. Von allen Sondermodellen und Jubiläumsangeboten, die bis Oktober 2017 bei den InterCaravaning-Händlern verkauft werden, kommt ein Teil den Hilfsprojekten zugute.


Zubehör kaufen und Gutes bewirken

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1997: Verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für das mobile Reisen haben sich sieben Caravaning-Händler zusammengeschlossen und die Händlergemeinschaft gegründet. Mittlerweile gehören dem Verbund insgesamt 40 Fachhändler in Deutschland, Dänemark, Österreich, Italien, Spanien und der Schweiz an. Gemeinsam bieten sie ihren Kunden ein einzigartiges Servicenetz aus Beratung, Verkauf, Werkstatt, und Zubehör. Um das 20-jährige Bestehen gebührend zu feiern, hat sich InterCaravaning zum Jubiläum etwas ganz Besonderes ausgedacht: Mit einer Charity-Aktion unter dem Motto „Sie kaufen. Wir spenden“ möchte InterCaravaning Projekte der Hilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ fördern. Für alle Sondermodelle und Jubiläumsangebote aus dem Zubehörbereich, die im Spendenzeitraum bei den 35 Händlern in ganz Deutschland verkauft werden, fließt ein fester Betrag in den Spendentopf. Die finale Summe und die Projekte, denen der Erlös zugutekommt, werden bei der großen BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“-Gala im ZDF Ende des Jahres bekannt gegeben.

Attraktive Preise gewinnen

Ob Wohnwagen, Reisemobil oder Zubehörartikel: Für jedes beim Händler gekaufte Jubiläumsangebot bekommt der Käufer ein Los als Dankeschön. Online aktiviert, nimmt jedes Los an einer großen Jubiläums-Tombola teil und hat jeden Monat die Chance attraktive Preise zu gewinnen. Mitmachen lohnt sich: Hauptpreise sind ein Reisemobil der Marke Knaus und ein Wohnwagen der Marke Bürstner. Außerdem gibt es Urlaube im Mietmobil, Campingplatzgutscheine, hochwertiges Zubehör sowie Freizeitaktivitäten im Gesamtwert von über 100.000 EUR zu gewinnen. „Es ist toll, dass wir für unser Vorhaben so viel Zuspruch bekommen“, freut sich Patrick Mader, Geschäftsführer von InterCaravaning. „Alle unsere InterCaravaning-Händler und Kooperationspartner haben sich bereit erklärt, unsere große Spendenaktion zu Gunsten von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ zu unterstützen. Wir sind gespannt, wie viel bei unserer Jubiläums-Aktion zusammenkommt und hoffen, dass wir mit der Spendensumme möglichst vielen Kindern helfen können.“ Alle Informationen zum Jubiläum und die Gewinner der Tombola finden Interessenten unter www.intercaravaning-hilft.de.

Mover einbauen – Extras mitnehmen

Unser Bordbuch-Partner Truma unterstützt diese Aktion mit einem speziellen Jubiläumsangebot: Camper erhalten den Truma Mover® XT im März 2017 bei allen 35 InterCaravaning Fachhändlern in ganz Deutschland zum Vorzugspreis von 2.999,00 Euro inklusive Truma PowerSet light und Montage. Sie sparen damit rund 260,00 Euro im Vergleich zum Listenpreis. Und tun auch noch etwas Gutes: Denn Truma spendet für jeden verkauften Mover® XT zehn Euro in den Topf der InterCaravaning Charity-Aktion. 

Dienstag, 14. März 2017

Die neueste Generation Gaswarner

In den kleinen gut isolierten Innenräumen von Freizeitfahrzeugen können austretende Gase schnell lebensbedrohlich werden. Auch kommt es immer wieder zu Überfällen, bei denen mithilfe von Narkosegas die Fahrzeugbesatzung handlungsunfähig gemacht wird. 


Gefährliche Gaskonzentrationen

Die Annahme, dass für die Betäubung einer Reisemobilbesatzung große Mengen Narkosegas benötigt würden, konnte durch eindeutige Tests widerlegt werden. Schon knapp 200 ml eines flüssigen Gemischs aus legal erhältlichen Substanzen reichen aus. Sie werden mit einem Schlauch zwischen Fenster und Dichtung eingeleitet, diffundieren in die Atemluft und entwickeln dabei genügend Narkosegas, um alle Personen im Freizeitfahrzeug handlungsunfähig zu machen.

Gassensoren im Freizeitfahrzeug haben eine wichtige Funktion, denn diese melden nicht nur Narkosegase bei Raubüberfällen, sondern überwachen auch ungewöhnliche Konzentrationen von anderen, im Fahrzeug sonst üblichen Gasen. Eigentlich sollte der Betrieb von Gasgeräten in Reisemobil und Caravan durch die strengen Sicherheitsvorschriften unbedenklich sein. Trotzdem sterben jedes Jahr immer wieder Camper durch Unachtsamkeit oder Unwissenheit.

Selbsttest und Temperaturanpassung

Gaswarner arbeiten mit Halbleitersensoren, deren Widerstand von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Durch den ständigen Temperaturwechsel im Fahrzeug verschieben sich die Messwerte am Sensor. Bei steigender Temperatur wird der Sensor unempfindlicher und bei sinkenden Temperaturen empfindlicher, was zu Messfehlern und Fehlalarmen führt.

Die Firma Linnepe hat als eines der ersten Unternehmen Gaswarngeräte für Freizeitfahrzeuge entwickelt und auf den Markt gebracht. So haben wurde bereits 1999 das erste Narkosegaswarngerät SopoAlarm vorgestellt – damals noch ein absolutes Novum und viel belächelt. Heute, viele Jahre nach Markteinführung, haben die Systeme schon zahlreiche Camper überzeugt. Im Bereich Gaswarnsysteme zählen die von Linnepe zu den sichersten und zuverlässigsten Systemen.

Um Messfehlern entgegen zu wirken, nehmen Linnepe Gaswarner selbstständig eine Temperaturanpassung vor, wodurch die Messwerte im Verhältnis zur Temperatur linear bleiben. Bevor die Geräte in den Messbetrieb gehen, führen sie nicht nur einen Selbsttest durch, sondern kontrollieren in Zeitintervallen die einwandfreie Funktion der Anlage.

Gaswarner der neuesten Generation

Die ganze Kompetenz von Linnepe bei Gaswarngeräten steckt in dem neuen kompakten TriGasAlarm. Das kleine Gerät wird direkt an das 12-V-Bordnetz angeschlossen, hat eine sehr edle Form und wird durch einfaches Drücken ein- oder ausgeschaltet. Nach drei Minuten Kalibrierungszeit ist das Gerät betriebsbereit. 


Hightech formschön verpackt!

In dem kompakten TriGasAlarm steckt neben einer 80 dB lauten Sirene ein hochempfindlicher Sensor. Der TriGasAlarm warnt sicher und zuverlässig bei gefährlichen Konzentrationen von Propan/Butan (GPL) sowie Kohlenmonoxid (CO), Narkose- und Betäubungsgasen, wie sie häufig bei Überfällen verwendet werden.  

So einfach ist Sicherheit

Der Linnepe TriGasAlarm wird fest an die 12-V-Bordversorgung angeschlossen. Durch leichten Druck auf den Taster an der Gehäuseoberseite wird das Gerät eingeschaltet. Die grün blinkende LED zeigt nach dem Systemcheck die Kalibrierphase an. Das Gerät ist betriebsbereit, sobald die grüne Lampe ständig leuchtet. Im betriebsbereiten Modus lässt sich die Helligkeit der grünen LED auf Fingerdruck abdimmen. Wird eine schädliche Gaskonzentration erkannt, verfärbt sich die ganze Gehäuseoberseite rot und die interne lautstarke Sirene schaltet sich ein.

TriGasAlarm betriebsbereit
Alarm mit Alarmton


Der TriGasAlarm kontrolliert bei jedem Einschalten die Funktion des Sensors und kalibriert sich automatisch auf Umgebungsluft und -temperatur. Außerdem führt die intelligente Elektronik alle 40 Sekunden eine Überprüfung der Kalibrierung durch und passt diese gegebenenfalls an. Der TriGasAlarm hat eine Temperaturführung und gleicht Unterschiede so aus, dass das Erkennen gefährlicher Gase auch bei Temperaturen über 25°C zuverlässig funktioniert.

Die Betriebszustände lassen sich an der Farbe des Gehäuses ablesen:
Grün (blinkend) Kalibrierungsphase 
Grün (dauernd) alles in Ordnung 
Rot (dauernd) Alarm mit ununterbrochenem Alarmton (laut: 80 dB)

Einfach nachrüsten

Der Linnepe TriGasAlarm (Frankana Art.-Nr. 87 191) lässt sich einfach im Reisemobil oder Caravan nachrüsten. Das Gerät sollte an einer zentralen Stelle im Fußbereich des Fahrzeuges montiert werden. Der TriGasAlarm benötigt lediglich einen Anschluss an die 12 V Stromversorgung der Bordbatterie. Durch die geringe Stromaufnahme von gerade einmal 95 mA im Stand-by, kann der TriGasAlarm auch beim autark stehen problemlos während der Schlafzeiten eingeschaltet bleiben. Im ausgeschalteten Modus ist die Stromzufuhr quasi unterbrochen.


Der TriGasAlarm wird in ca. 10 cm Höhe an der Wand angebracht 


Optionaler 2. Sensor

Optional können Sie einen zweiten Sensor am TriGasAlarm anschließen. Der Zusatz-Sensor hat 
dieselben Fähigkeiten wie der eingebaute Sensor. Während der TriGasAlarm in Bodennähe installiert ist, wird der 2. Sensor 10 cm unterhalb der Decke angebracht. Damit haben Sie die Sicherheit für steigende und fallende Gase und erreichen ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.
Optionaler 2. Sensor