Freitag, 15. Juli 2016

Batterieladung trifft EURO 6


Besitzer von Neufahrzeugen, die der EURO 6 Abgasnorm entsprechen, stellen oftmals fest, dass die Bordbatterien trotz langer Wegstrecken nicht vollgeladen sind. Das liegt daran, dass die Lichtmaschine bei einem Erreichen eines gewissen Spannungsniveaus der Starterbatterie die Leistung stark reduziert – und somit auch die Ladung der Bordbatterie/n einstellt.

Simulierter Verbraucher

Damit sich die Lichtmaschine nicht abschaltet, muss ein hoher Stromverbraucher zugeschaltet werden. Aber wer will aber zum Beispiel im Sommer mit eingeschalteter Sitzheizung fahren? Genau hier setzen speziell dafür konzipierte Batteriebooster wie der Ladebooster oder das BCB-Kombigerät von Büttner Elektronik an.  Durch die Jahrzehnte lange Erfahrung der Entwickler, konnte die gravierende Änderungen durch die EURO 6 Norm bei der Ladung von Bordbatterien mit in die Produkte einfließen. Der komplexe Vorgang, der in den Geräten abläuft lässt sich vereinfacht so erklären: Der Booster kontrolliert den Ladezustand der Bordbatterie und "simuliert" der Lichtmaschine so lange einen eingeschalteten hohen Verbraucher, bis die Bordbatterie/n voll aufgeladen sind. 


Das Booster-Prinzip

Während der Fahrt werden im Reisemobil die Bordbatterien von der Lichtmaschine parallel zur Startbatterie geladen. Es handelt sich also nicht um einen eigenen separaten Ladekreis – und hierin liegt das eigentliche Problem bei dieser Ladung. Die Bordbatterie wird nämlich vom Aufbauhersteller einfach an das Stromsystem des Basisfahrzeuges angeklemmt. Ein Trennrelais verbindet bei laufendem Motor beide Systeme und trennt sie bei abgestelltem Motor. Dadurch wird die Bordbatterie während der Fahrt geladen und verhindert, dass während der Standzeiten die Startbatterie von den Verbrauchern an Bord entladen wird.
Beim Nachladen der Bordbatterie können bei dieser Ladestrategie allerdings zwei Probleme auftreten. Zum Einen werden im Campingalltag beide Batteriesysteme unterschiedlich tief entladen. Die Bordbatterie nämlich um ein vielfaches mehr als die »unbenutzte« Starterbatterie. Durch das Zusammenschalten beider Batteriesysteme nach dem Motorstart, erhält die Lichtmaschine zwar das Signal zur Ladung – die fast volle Starterbatterie verhindert aber einen hohen Ladestrom, welchen die Bordbatterie zur Vollladung dringend benötigt.

Das andere Problem sind die langen Leitungswege. Während die Startbatterie zumeist in Nähe der Lichtmaschine verbaut ist, sind die Bordbatterien da untergebracht, wo sich gerade ein freier Platz angeboten hat. Verkabelt wird dann erfahrungsgemäß mit gerade ausreichendem Kabelquerschnitt und somit wird eine optimale Nachladung durch den entstehenden Spannungsabfall zusätzlich eingeschränkt.

Genau hier setzt die Ladestrategie des Lade-Booster an. Er wird in die Ladeleitung zwischen Start- und Bordbatterie eingebaut und ist dafür zuständig, dass die optimale Ladung vom vorderen Ladekreis abgenommen und an die Bordbatterie/n weitergeleitet wird. Einfach ausgedrückt signalisiert der Booster dem Regler der Lichtmaschine, dass die Batterien noch nicht voll sind und weiter mit hoher Leistung geladen werden muss. Je nach Batterietyp wird zudem die Ladespannung auch noch angehoben und eventuell vorhandene Spannungsverluste komplett ausgeglichen.


Wichtig: IUoU Ladestrategie?

Es gibt Lade-Booster, die mit einer einfachen IU-Kennlinie arbeiten. Bei solchen Geräten kann es bei längeren Überlandfahrten zu einer Überladung kommen. Grundsätzlich sollte die Ladestrategie genau auf den vorhandenen Batterietyp abgestimmt sein. Aus diesem Grund arbeiten die MT Lade-Booster von Büttner Elektronik mit einer IUoU-Kennlinie wie sie auch bei hochwertigen Ladegeräten üblich sein sollte. Somit ist unabhängig vom Betriebszustand und der Länge der Fahrt
immer gewährleistet, das optimal geladen und vor allem vollgeladen wird.

Unterstützt durch Lade-Booster volle Batteriekapazität am Stellplatz

Optimale Ladung und Überwachung

Alle Büttner MT Lade-Booster werden in Deutschland entwickelt und gebaut. Alle Produkte sind ganz speziell auf den Einsatz im Reisemobil abgestimmt. Der Batterietyp – AGM, Gel oder Standard-Säure – kann am Booster eingestellt werden. Die Booster sind zusätzlich mit einem Batterie-Temperatur-Sensor ausgerüstet. Eine ganz wichtige Komponente, denn es misst die Batterietemperatur, damit die Ladelektronik auch AGM und Gelbatterien mit der optimalen Kennlinie aufladen kann.
So ist immer die richtige Ladekennline garantiert – unabhängig von Klimazone oder Einbausituation.
Über Sensorleitungen werden auch die jeweiligen Batteriespannungen gemessen. Sollte wider Erwarten die Starterbatterie hohen Verbrauch anmelden, wird die Ladung der Bordbatterie schrittweise reduziert aber sofort wieder angepasst wenn genug Power zur Verfügung steht. Alle MT Lade-Booster sind mit einem Anzeigepanel ausgerüstet, das abnehmbar ist und als Fernanzeige eingesetzt werden kann. Außerdem haben die Konstrukteure bei Büttner Elektronik gleich noch einen drehzahlgesteuerten Lüfter integriert, der auch bei ungünstigen Einbausituationen für ausreichende Kühlung der Elektronik sorgt.

Fazit: Wer zwischen kurzen Aufenthalten immer wieder neuen Zielen entgegen fährt wird mit der Unterstützung eines Lade-Boosters auf dem nächsten Stellplatz wieder volle Kapazität
in der Bordbatterie haben.


Freitag, 1. Juli 2016

Mit 100 schneller an den Urlaubsort


Zwischen schier endlosen LKW-Kolonnen auf der Autobahn in den Urlaub schleichen, oder flott daran vorbei – hier entscheidet die runde Plakette am Anhänger mit der magischen Zahl 100. Für die Tempo 100-Regelung müssen allerdings ganz genau definierte Bedingungen erfüllt sein.

Die Vorrausetzungen

Mit der Tempo 100 Regelung ist unter Einhaltung der Bestimmungen ein freier Tausch zwischen Zugfahrzeug und dafür zugelassenem Caravan/Anhänger möglich.

Für gebremste Caravan gelten folgende Voraussetzungen, für deren Einhaltung der Fahrzeugführer verantwortlich ist:

  • Das Zugfahrzeug darf maximal eine zulässige Gesamtmasse von 3,5 t besitzen und muss mit ABS ausgerüstet sein.
  • Der Anhänger muss mit hydraulischen Achsstoßdämpfern ausgerüstet, sowie mit Reifen versehen sein, die mindestens einen Geschwindigkeitsindex von L = 120 km/h haben und jünger als 6 Jahre sind.
  • Die größtmögliche Stützlast des Gespannes ist auszunutzen. Obergrenze ist in jedem Fall der kleinere Wert von Anhänger oder Zugfahrzeug.
  • Bei einem bestimmten Leergewicht des Zugfahrzeugs dürfen bei Vorliegen folgender technischer Voraussetzungen gebremste Caravans mit 100 km/h auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen gezogen werden:
  • Caravan mit Stabilisierungseinrichtung und amtlicher Plakette: Gesamtgewicht Caravan ≤ 1,0 x Leergewicht/Zugfahrzeug
  • Caravan ohne Stabilisierungseinrichtung ≤ 0,8 x Leergewicht/Zugfahrzeug


Bei allen Veränderungen, die dazu führen, dass den Anforderungen nicht mehr entsprochen wird, darf nur max. 80 km/h gefahren werden.
Für die Zulassung des Caravan/Anhängers auf Tempo 100 werden eine Bestätigung des TÜV über die Einhaltung der Auflagen benötigt. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, nimmt das Straßenverkehrsamt eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere vor und eine Tempo 100 Plakette zur Anbringung an Caravan oder Anhänger wird ausgehändigt. Nur mit dieser Plakette sichtbar am Heck darf auch tatsächlich Tempo 100 gefahren werden.

Jeder Anhänger, der mit Tempo 100 auf Autobahn
oder Kraftfahrstraße bewegt wird, muss die amtliche Plakette tragen.

Auch wenn Zugfahrzeug und Anhänger die Vorraussetzungen erfüllen: Die Tempo-100-Regelung gilt nur für dafür zugelassene Gespanne auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen. Auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften gilt für Pkw mit Anhänger und Lkw bis 3,5 t Gesamtgewicht mit Anhänger nach wie vor Tempo 80. Für sonstige Kraftfahrzeuge mit Anhänger wie z. B. Wohnmobile mit Anhänger gilt 60 km/h.

Eigentlich schade um die Reifen

Caravans werden oftmals nur vom Heimatort zum Urlaubsziel und zurück bewegt. In der Regel haben die Reifen deshalb auch nach vielen Jahren noch genügend Profil. Wer aber Tempo 100 fahren möchte, muss die Reifen nach 6 Jahren tauschen. Auf den Stellplätzen sind die Reifen ständig der UV-Strahlung ausgesetzt. Sie trocknen dabei regelrecht aus, was gut erkennbar ist an Rissen in Reifenflanke und Profil. Ebenso verursachen längere Standzeiten auf einer Stelle des Reifens Abplattungen. Diese Alterungserscheinungen können ebenso wie Schäden an den Reifen, zum Beispiel durch das Überfahren von Bordsteinkanten, schnell zur Ursache für Separationsschäden werden, bei denen sich die Profildecke vom Reifen ablöst. Ein weiterer Punkt ist der richtige Luftdruck der Reifen. Alleine durch die natürliche Diffusion der Luftmoleküle durch das Gummi verliert dieser ca. 0,2 bar in 10 Wochen. Weil ein Caravanreifen meist eine sehr viel höhere Schwungmasse seitlich abstützen muss als der eines Pkw, sind Kontrolle und Einhaltung des richtigen Luftdrucks sowie die Überprüfung des Reifenalters noch viel wichtiger.

Wichtig beim Neukauf ist, dass keine Ladenhüter aufgezogen werden. Deshalb ist beim Reifenkauf auf das Herstellungsdatum zu achten.

Reifenkennzeichnung durch den Hersteller


Die vierstellige DOT-Nummer am Reifen (roter Pfeil) zeigt das Herstellungsdatum mit Produktionswoche und Jahr. Bei obigem Beispiel bedeutet die DOT-Nummer 1214: 12. Woche 2014.

Wichtiger Wert: die Stützlast

Ein wichtiger Wert im Caravangespann ist die Stützlast von Zugfahrzeug und Caravan. Der § 44 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) besagt: Mit einer Stützlast von mindestens vier Prozent (oder mindestens 25 kg) seines aktuellen Gewichts muss der Anhänger auf die Kupplung des Zugfahrzeugs drücken.

Die Stützlast darf die jeweiligen Maximalbelastungen von Anhängerkupplung und Zugdeichsel nicht überschreiten. Für das Gespann gilt immer der niedrigere der beiden Werte (sind es z. B. beim Caravan 100 kg und beim Zugfahrzeug 75 kg, dann gelten die 75 kg Stützlast).

Wer eine Sicherheitskupplung wie die AKS von AL-KO oder die WS3000 von Winterhoff an seinem Anhänger verbaut hat, wird feststellen, dass durch richtige Beladung und vollständig ausgereizte Stützlast, das Gespann stabiler und ruhiger läuft.

Bei richtiger Beladung und voller Stützlast erzielt
die Sicherheitskupplung ihre beste Wirkung.

Montag, 20. Juni 2016

So einfach bleibt Trinkwasser haltbar



Auch wenn das Trinkwassersystem regelmäßig gereinigt wird - Verunreinigungen werden bei jeder Befüllung mit eingeschleppt und verbleiben dann im Trinkwasser. Damit sich Bakterien im Wassertank nicht unkontrolliert vermehren und zu einem Gesundheitsrisiko werden, ist es sinnvoll dies im Ansatz schon zu verhindern. Ganz einfach geht das mit der Certec® Produktreihe der Firma Lilie. Durch die Kombination von Silberionen und einer patentierten Keramik, wird die Vermehrung von Keimen im Trinkwassertank verhindert - und das über einen sehr langen Zeitraum. Die Certec® Kapseln gibt es in unterschiedlichen Größen, passend zu dem Volumen des Trinkwasserbehälters. Die Kapsel wird einfach in den Wassertank gehängt und nimmt, sobald Trinkwasser eingefüllt wird, ihre Funktion auf.




Eine Kapsel, dreifache Wirkung

Die Kombination aus Certec®-Keramik und Aquanu-Silberwolle hat eine Wirkweise, die in dieser Form einzigartig ist auf dem Markt. Im Inneren der gelben Kapsel ist die Certec®-Keramik, die aus Diatomieerde – oder einfacher Kieselgur besteht. Sie erfüllt gleich zwei Funktionen. Durch das einzigartige Herstellungsverfahren wird der natürliche Rohstoff so verarbeitet, dass die gesunden Spurenelemente und Mineralien erhalten bleiben, die sich mit der Zeit aus der Keramik lösen und das Trinkwasser mineralisieren.



Ganz einfach die Verkeimung von Trinkwasser verhindern

In der Certec-Kapsel ist gleichzeitig noch Aquanu-Silberwolle integriert. In einem wollartig aufgebauten Trägermaterial sind winzige Silberpartikel eingeschlossen, die Silberionen (Ag+) an das Trinkwasser abgeben und so wirkungsvoll Bakterien abtöten. Im Unterschied zur Desinfektion von kontaminiertem Wasser wird bei der Haltbarmachung von Trinkwasser nur eine geringe Konzentration von Silberionen benötigt.

Silberionen reagieren mit den schwefelhaltigen Enzymen der Zellwand von Bakterien und führen
dort zur Störung des  Stoffwechsels. Außerdem binden sie sich an die DNA und verhindern die Reproduktion.

Durch die natürliche Sättigung wird immer nur eine sehr kleine Menge Silberionen aus der Aquanum-Silberwolle gelöst. Wird Wasser nachgefüllt oder Silberionen an Bakterien gebunden, lösen sich immer nur so viele Silberionen aus der Silberwolle, bis die Sättigung wieder erreicht ist. Durch die Selbstregulierung muss also nicht auf eine richtige Dosierung geachtet werden, eine Unter- oder Überdosierung kann man getrost vergessen.

An den scharfen Kanten der Certec-Keramik wird die Zellmembran der Bakterien aufgerissen.
Die Bakterien sterben ab und werden in der labyrinthähnlichen Keramik zurückgehalten.

Durch den labyrinthähnlichen Aufbau der Certec®-Keramik wird die keimtötende Wirkung der Kapsel unterstützt. Bakterien suchen zur Koloniegründung möglichst große Oberflächen. Aufgefaltet erreicht die Certec-Keramik eine riesige Fläche von 250 bis 1050 m2 (je nach Größe der Certec-Kapsel), die für Bakterien als Besiedelungsgebiet sehr attraktiv ist. Die Keramik hat allerdings eine sehr scharfkantige Oberflächenstruktur, an der die Zellwände der Bakterien aufgerissen werden und sie dadurch absterben.

Für Frischwassertanks und Kanister

Die Certec®-Kapseln werden entsprechend der Kanister- bzw. Tankkapazität (30, 100, 200 Liter) gewählt und dann einfach mit dem Band in den Tank gehängt. Die Kapseln schwimmen an der Wasseroberfläche und nutzen die Wasserbewegung für eine gleichmäßige Wirkung. Dadurch, dass die Certec-Kapseln selbstregulierend wirken, kann Trinkwasser bedenkenlos verbraucht und nachgefüllt werden. Die Wirkung der Kapseln hält bis zu einem Jahr, oder entsprechend 9.000, 30.000 oder 65.000 Liter Frischwasser.


Schützt das ganze Trinkwassersystem: Certec® Kartusche

Wer öfters Wasser aus bedenklichen Quellen tankt, sollte über die Nachrüstung einer Inline-Filteranlage wie die biolit 97 von Lilie nachdenken. Die speziell dafür entwickelten Certec Filterkartuschen sind optimal dafür geeignet, mit der Filteranlage auch verunreinigtes Wasser als Trinkwasser aufzubereiten. Die Certec-Kartuschen erreichen eine hervorragende Durchflussrate und überzeugen mit äußerst geringem Druckverlust. Das liegt an der besonderen Labyrinthstruktur: Sie ermöglicht eine hohe Rückhaltequote bei nur unwesentlich reduzierter Förderleistung. Sämtliche Verunreinigungen über 0,3µm und damit auch 99,9999% der Krankheitserreger bleiben in der Tiefenstruktur des Keramiklabyrinths hängen. Die Certec Filterkartuschen sorgen dafür, dass das Trinkwasser unbedenklich zum Zähneputzen, Salat waschen, duschen usw. genutzt werden kann.



Wer schon eine biolit 97 Filteranlage hat, kann sie jetzt mit einer Certec-Filterkartusche ausrüsten. Erhältlich sind die Kartuschen als 2 in 1 mit Certec-Keramik und Aquanu-Silberwolle, sowie als 3 in 1 mit zusätzlicher Aktivkohle-Technologie. Hierbei werden auch Schwermetalle, Herbizide, Pestizide und Chlor aus dem Wasser gefiltert. Die Standzeit der Kartuschen beträgt 15.000 Liter oder 6 Monate.

Installation in einer Druckwasseranlage

Die Lilie Certec Filteranlage wird in das Druckpumpensystem direkt hinter der Druckpumpe installiert. Sie besteht aus einem durchsichtigem Filtergehäuse und einer Lilie Certec®-Filterkartusche. Das im Kopf der Filteranlage integrierte Absperrventil ermöglicht einen schnellen und komfortablen Kartuschenwechsel. Der 180°-Drehmechanismus belässt das Wasser in Zu- und Ableitung ohne Entleerung und Nachbefüllung.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Montag, 13. Juni 2016

Sehr praktisch: Gastankflasche

Kocher, Heizung, Kühlschrank – die meisten Freizeitfahrzeugen sind mit Propangas betriebenen Komponenten ausgestattet. An Bord sind 5kg oder 11kg Gasflaschen, mit deren Füllung die meisten Besatzungen gut durch den Urlaub kommen. Ein Nachteil der Flaschen ist allerdings, dass oftmals vor dem Urlaub die Flache noch nicht ganz leer ist und es eigentlich schade ist, sie jetzt gegen eine volle zu tauschen. Andererseits damit jetzt in den Urlaub starten und dann im Ausland eventuell ohne Gas dazustehen? Eine Zweitflasche schafft mehr Sicherheit, braucht aber Stauraum und bringt zusätzliches Gewicht. Die Alternative: Gas einfach nachtanken.


Einfach nachtanken

Gastankflaschen erfreuen sich großer Beliebtheit, denn diese lassen sich unabhängig vom Füllstand, jederzeit an einer Autogas-Tankstelle in In- und Ausland nachfüllen. Das Gastankstellennetz ist heute durch viele Fahrzeuge die mit LPG fahren können, sehr gut ausgebaut. 
Auch Langzeitreisende, die viel im Ausland unterwegs sein möchten, müssen sich Gedanken über den Gasnachschub machen. Die einfachste Möglichkeit ist hier tatsächlich die Gastankflasche, die in fremden Gegenden möglichst schon ab einem Füllstand von 50% nachgetankt werden sollte und eine graue 5kg Gasflasche als Reserve.

Die meisten Freizeitfahrzeuge sind mit einem Gaskasten für die grauen Standard 11 kg Gasflaschen ausgestattet. Solch eine Flache lässt sich durch eine 23 l Gastankflasche ersetzten, was ungefähr dem gleichen Inhalt entspricht. 


Jederzeit Gas nachtanken. Gastankflasche mit praktischer Seitenbetankung


Ganz wichtig: Nur Gas-Tankflaschen nach  ECE-Regelung R 67-01, sind dafür zugelassen. Diese Typisierung ist immer in der Flasche eingeprägt. Nach den aktuellen Vorschriften muss die Gastankflasche fest mit dem Fahrzeug verbunden sein, nimmt dadurch den Status eines ortsfesten Gastanks ein und darf zum Befüllen auch nicht aus dem Gas­kasten herausgenommen werden. Händler wie die Firma GUG, die solche Gastankflaschen vertreiben, bieten Einbausets für den Festeinbau. 

Sichere Sache

Die Sicherheitsstandards der GUG Gastankflaschen sind sehr hoch. So sorgt zum Beispiel der 80% Füllstopp dafür, dass in der Gasflasche keine reine Flüssigphase herrscht, sondern stets ein Dehnvolumen vorhanden ist. Zusätzlich verhindert ein eingebautes Sicherheitsventil einen Überdruck in der Tankflasche.

Füllstoppregler und Geber für Inhaltsanzeige in der Flasche

Durch den integrierten Gas-Inhaltsmesser lässt sich der Füllstand ganz einfach ablesen. Man muss also nicht warten bis die Flasche ganz leer ist, sondern tankt bei passender Gelegenheit einfach nach. Für alle Reiseziele in Europa und USA benötigt man lediglich nur (je nach Flasche) drei oder vier unterschiedliche Adapter. Bezahlt werden übrigens immer nur die nachgetankten Liter, was meistens auch noch günstiger ist als umgerechnet auf den Literpreis einer normalen Flaschenfüllung.

Lange Lebensdauer 

Gastankflaschen haben nach R6701 einen eingeprägtes Herstellungsdatum aber kein Ablaufdatum. Sie müssen also nicht regelmäßig abgenommen oder geprüft werden. Der Betreiber der Anlage ist allerdings für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich. 

GUG Gastankflaschen und Gastanks sind durch den sehr aufwendigen Herstellungsprozess sehr lange haltbar. 
Bevor die Tankflaschen und Gastanks ihre hochwertige Beschichtung bekommen, werden sie nach dem Schweißen gestrahlt, um eine bessere Haftung zwischen dem Metall und der Pulverbeschichtung zu gewährleisten.
Nach dem Reinigen und Entfetten durchlaufen die Gastanks eine Phosphat-Dusche. Danach erfolgt eine Trockenphase nach der sie flächig mit einem Pulver mit PVC-Anteil gepudert werden. Anschließend durchlaufen sie langsam den Ofen, um die Pulverbeschichtung abzuschließen und die Oberflache glatt zu versiegeln. Standardmäßig hat die Pulverbeschichtung der Tankflaschen und Gastanks dann eine Materialstärke von 84 - 90 Mµ. 

Einige Verbauer von Gastanks fordern einen Salznebel-Sprühtest von mindestens 250 Stunden ohne Beeinträchtigung der Oberflächen. Die Beschichtung der GUG Tanks hat unter diesen schwierigen Bedingungen bei Langzeittests gezeigt - erst nach circa 1.000 Stunden kann eine minimale Beeinflussung festgestellt werden.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Eine smarte Entscheidung zum Rangieren

Mit dem eaysydriver Konzept hat die Firma Reich eine Rangierantrieb-Serie auf dem Markt gebracht, die es einfach macht, den passenden Antrieb zum Caravan zu finden. Als erster Hersteller sind die Konstrukteure aber noch einen Schritt weiter gegangen und haben eine App für die Steuerung entwickelt, die in ihrer Funktionsweise bisher einzigartig auf dem Markt ist. Damit kann man die separate Fernbedienung getrost vergessen, denn mit einem Finger-Wisch auf Smartphone oder Tablett lässt sich der Caravan jetzt ganz einfach bewegen.




Benötigt wird neben Smartphone oder Tablet, der easydriver App-Controller, der die Verbindung zwischen der easydriver-App und dem Rangierantrieb easydriver pro oder basic herstellt. 
Steuergeräte mit dem Softwarestand ab V0.24 sind bereits 
App-tauglich und bedürfen keinem Softwareupdate.

Alle easydriver pro und basic ab dem Modelljahr 2016 (Softwarestand V0.24) sind schon für den Betrieb mit der App ausgestattet. Bei Neubestellung kann der App-Controler gleich mit dazu bestellt, oder auch später jederzeit nachgerüstet werden.

Auch ältere Baureihen lassen sich nachrüsten

Die easydriver Rangierhilfen vor dem Modelljahr 2016 können zusätzlich zum App-controller durch ein Software-Update der Elektronikbox für die smarte Steuerung umgerüstet werden. Dazu muss lediglich die Elektronikbox und die Fernbedienung an die Firma Reich geschickt werden. Um einen reibungslosen Ablauf des Software-Updates zu garantieren, nehmen Sie bitte vorab Kontakt auf.

Mit Sicherheit

Ob einfaches Rangieren und Wenden oder auf der Stelle drehen – per Fingertipp wird der Caravan sanft und kraftvoll mit der App in Bewegung gesetzt. Die Steuerbefehle über das Smartphone-Display werden dabei einfach via Bluetooth an die easydriver-Rangierantriebe weitergegeben. So kommt der Caravan mit wenigen Display-Berührungen sicher und millimetergenau in die gewünschte Position.
Mit Sicherheit: ein Finger bleibt immer auf dem easydriver Symbol

Ein unbeabsichtigtes Bedienen der Smartphone-App ist natürlich ausgeschlossen. Dafür sorgt eine einfach clevere Sicherheitseinrichtung: Am unteren Rand der App-Bedienoberfläche ist dafür jeweils links und rechts ein easydriver-Logo platziert. Erst beim aktiven Berühren eines dieser Logos mit der einen Hand, kann mit der anderen Hand über die Richtungsfelder auf dem Display gesteuert werden.

Samstag, 7. Mai 2016

Jetzt können alle Thetford Fäkalientanks rollen


Schluss mit der Schlepperei oder dem unhandlichen Hantieren mit Transportwägelchen. Ab sofort lassen sich noch mehr Thetford Fäkalientanks rollen. Die neueren Toilettenmodelle (C250/C260/C400/C500) sind ja bereits mit Fäkalientanks mit bequemen Rädern und Griff ausgestattet. Ganz aktuell hat jetzt Thetford auch die Fäkalientanks der älteren Baureihen C2/C3/C4 (links + rechts) und C200 mit Rädern und Griff neu gestaltet. 




Vorbei sind die Zeiten, in denen Fäkalientanks geschleppt werden mussten. Welche Thetford Kassettentoilette Sie auch haben – jetzt lässt sie sich mit einem neuen Tank mit Rädern nachrüsten. 
fresh-up: alles drin für eine "neue" Toilette

Aus alt mach neu

Gebrauchte Fahrzeuge sind ja in der Regel ganz gut gepflegt, Schränke, Staufächer und Fußboden gereinigt. Viele stört aber die benutzte Toilette, mit den Rückständen der Vorbesitzer.  Kein Wunder, dass das Toilet fresh-up Set der Firma Thetford so gerne eingesetzt wird. Damit lässt sich mit wenig Aufwand alle beanspruchten Teile der Thetford-Kassettentoi­letten erneuern. Für jeden Toilettentyp gibt es ein passend zugeschnittenes Set bestehend aus Sitz mit Deckel, Fäkalientank und Pflegezusätzen. 

Und ab jetzt sind auch die neuen Tanks für die Serie C2/C3/C4 und C200 mit Rädern im Thetford Fresh-up Set erhältlich sein. Eine gute Gelegenheit für alle Reisemobil- und Caravanbesitzer die Toilette einmal auf den neuesten Stand zu bringen. Der alte Fäkalientank kann ja als Ersatztank für längere Standzeiten mit auf die Reise gehen.

Fresh-up Set jetzt auch für die Thetford C260 Kassettentoilette erhältlich


Aber Thetford bietet ab jetzt nicht nur alle Fäkalientanks mit Rädern, sondern auch ein Fresh-up Set für die C260 Toilette. Falls Sie also gerne einen zusätzlichen Reservetank haben würden oder Ihre C260 Cassettentoilette auffrischen möchten – Ihre „neue“ Toilette ist damit in nur 2 Schritten realisierbar.

Dienstag, 26. April 2016

Kleine Karte großer Vorteil

Während bei uns Wetter und Temperaturen noch zu wünschen übrig lassen, starten die südlichen Länder schon in die neue Campingsaison. Genau die richtig Zeit für den Einsatz der ultimativen Karte für den günstigen Campingurlaub. Mit der ACSI-CampingCard lässt sich in der Nebensaison bis zu satten 50 % billiger campen.

Bis zu 50% in der Nebensaison auf teilnehmenden Plätzen sparen

Günstig Urlaub machen

Die ACSI CampingCard kostet einmalig 15,95 Euro und funktioniert ganz einfach. Zu der Camping­Card gehört immer ein 2-bändiger Campingführer, in dem die Partnerplätze nach Reiseland und Region sortiert sind. Insgesamt bieten 3.142 ACSI-Partnerplätze in 20 europäischen Ländern in der Vor- und Nachsaison einen der fünf niedrigen Festtarife. Damit zahlen zwei Per­sonen für den Stellplatz inkl. Strom nur 11, 13, 15, 17 oder 19 Euro.
So lassen sich Campingplätze zum günstigem Preis ganz einfach in der gewünschten Urlaubsregion heraussuchen. Der jeweils geltende Tarif und auch der Zeitrahmen, in dem dieser Tarif gültig ist, sind in den CampingCard Büchern, sowie auf der ACSI-Webseite ausgewiesen. 


Wichtig ist, die Camping Card vor dem einchecken vorzuzeigen, damit der Tarif gewährt werden kann. Im Preis inbegriffen ist neben dem Stellplatz immer ein Stromanschluss, warme Duschen und maximal ein Hund. Zusätzliche Personen werden extra berechnet und es können noch örtliche Gebühren anfallen.

Fazit: zu dem Preis-/Leistungsverhältnis gibt es nichts vergleichbares auf dem Markt. In vielen Urlaubsregionen sind die Nebensaisonpreise auch zu Schulferienzeiten nutzbar.

Suche im Net oder per App

Ganz komfortabel ist die Campingplatzsuche auf der CampingCard ACSI Internetseite. Sie macht es ganz einfach ei­­nen passenden Platz in Europa zu finden. Und wer mit dem Tablet oder Smartphone unterwegs ist und eine CampingCard ACSI besitzt, kann auch per App auf die Daten zu­greifen. Für nur 3,59 Euro sind dann immer und über­all alle Campinginformationen zur Hand – egal ob on- oder offline.



Mit der neuen Internetseite und der CampingCard-App ist die Auswahl jetzt noch einfacher.

Für gut befunden


Campingplätze werben ja meistens an der Rezeption mit einem Aufkleber, dass sie vom Prüfer eines Campingführers, in dem sie vertreten sind, besucht und beurteilt wurden. Allerdings versenden viele Verlage von Campingführern solch einen Aufkleber oftmals am An­fang des Jahres einfach per Post und besuchen und inspi­zieren nicht in jedem Jahr alle Campingplätze, die gelistet sind.
Das wird bei ACSI anders ge­handhabt. Sobald an der Re­zeption ein ACSI-Jahres­aufkleber zu sehen ist, dann ist dieser vom ACSI-Inspektor höchstpersönlich dort an­gebracht worden – aber erst dann, wenn alle im Campingführer angegebenen Kriterien erfüllt sind.

Das ist natürlich mit einem sehr großen personellen Aufwand verbunden, aber nur so können letztendlich zuverlässige, aktuelle In­formationen im Führer veröffentlicht werden. ACSI betreibt in dieser Beziehung einen überdurchschnittlich großen Aufwand. Konsequent besuchen und inspizieren von ACSI ausgebildete Inspektoren tatsächlich jedes Jahr alle ! im Buch aufgeführten Campingplätze. Das ganze Jahr über sind die rund 330 erfahrene ACSI-Campingplatzinspektoren unterwegs und beurteilen nicht nur anhand einer vorgegebenen 200 Punkte-Checkliste, sondern führen auch Umfragen unter den Campinggästen durch. Das ist ganz wichtig, denn dadurch kann ACSI viele im Führer gelistete Informationen, wie zum Beispiel die Nachtruhe auf dem Campingplatz, viel objektiver beurteilen. Aber nur so lässt sich die Qualität 8600 Campingplätze in 29 Ländern auch tatsächlich beurteilen.