Sonntag, 20. August 2017

Neuer Antrieb von den Erfindern des Movers

Gute Nachrichten für Caravan-Besitzer: Truma bringt mit dem Mover® SX ein neues Rangiersystem auf den Markt. In die Produktentwicklung sind Technik- und Designelemente des Mover® XT eingeflossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Truma Mover® SX ist das erste manuell anschwenkbare Rangiersystem, das sich stufenlos steuern lässt. Für die Kunden bedeutet das: Sie manövrieren ihren Wohnwagen höchstpräzise, geschmeidig und ohne Ruckeln.

Intuitive Fernbedienung

Möglich machen das die intelligente Steuerlogik und die intuitive Fernbedienung. „Wie beim Mover® XT wird am Schieberegler beschleunigt und am Drehregler gelenkt. Beides ist sogar gleichzeitig möglich, um den Caravan gefühlvoll um die Kurve zu manövrieren“, erläutert Bernd Gerlach, Leiter European Retail Management. Caravans lassen sich zudem mühelos um 360 Grad um die eigene Achse drehen und millimetergenau am Zugwagen ankuppeln. „Das Symbol eines Wohnwagens auf dem Drehregler erleichtert das Rangieren. Kunden richten die Fernbedienung einfach an der Wohnwagendeichsel aus – und Vor- und Rückwärtsfahren ist kinderleicht“, so Gerlach.

Anschwenken von einer Seite ohne zu kurbeln

Der Mover® SX lässt sich einfach und schnell von einer Seite mit einer Hebelbewerbung an- und abschwenken – ganz ohne zu kurbeln. Aufgrund der cleveren Mechanik ist dies ohne Kraftaufwand möglich. Dank der leistungsstarken Motor-Getriebeeinheit bewegt der Truma Mover® SX sicher und zuverlässig einachsige Wohnwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 2.000 kg – und das sogar an Steigungen von bis zu 13%.



Das neue Rangiersystem überzeugt mit Qualität made in Germany, seinem modernen Design und – wie alle Truma Mover® – einem umfangreichen Sicherheitskonzept. Der Mover® SX ist ab August 2017 bei allen Truma Vertragshändlern zum Preis von 1.569 Euro erhältlich. 

Sonntag, 13. August 2017

Robuster Tischkocher aus Edelstahl

Die Firma HPV ist bekannt für langlebige Gas-Tischkocher „Made in Germany“. HPV-Kocher sind keine Billigartikel, sondern Wertarbeit, die man sieht und spürt. Alle Kocher sind mit der neu entwickelten APT-Brenner-Technik ausgestattet. Dank dieser Technik erzielen sie maximale Heizleistung bei minimalem Gasverbrauch. Das Modell Tango zum Beispiel hat einfach alles was es braucht, um unter freiem Himmel leckere Gerichte zuzubereiten.






Gemacht für den Campingeinsatz


Natürlich sind die Kocher der Firma HPV auch im Gartenhaus oder auf der Terrasse einsetzbar, aber wo sie so richtig glänzen können, ist im Campingbereich. Gegenüber Emaille- oder pulverbeschichteten Kochern, die im Camping­alltag schon mal unschöne Macken davon­tragen können, zeigen sich Edelstahlkocher unbeeindruckt vom Campingleben. Der robuste Edelstahlkocher Tango hat wegen seiner positiven Eigenschaften unter Campern schon viele Freunde gewonnen.


Alles, was ein Kocher braucht...

Tischkocher, die draußen im Einsatz sind – also einer Mischung aus Staub, Sand, Fett, Feuchtigkeit etc. ausgesetzt werden, sollten leicht zu reinigen sein. Dank des pflegeleichten Edelstahls geht das beim HPV Tango sehr leicht von der Hand.

Der Kocher ist in der Zwei-Flammenversion mit zwei rostfreien Brennern ausgestattet, die stufenlos regelbar satte 2,5 kw pro Brenner liefern. Gestartet werden diese komfortabel mit einer Piezozündung. Eine Zünd­sicherung stellt die Gaszufuhr automatisch beim Erlöschen der Flammen ab.

Der Edelstahlkocher wiegt lediglich 4,1 kg und wird mit Wind- und Spritzschutz sowie einem 80 cm-Anschlussschlauch mit Schnellkupplung geliefert. Alternativ gibt es den Tango übrigens auch als 3-Flammenkocher. Zur Ausstattung gehört immer auch eine praktische Transporttasche, in die der Kocher sicher verstaut werden kann. Mit seinem kleinen Packmaß von B 52,5  x  T 31,5  x  H 9  cm beansprucht der HPV Tango nicht viel Platz im Staukasten.

Passt auch an die Gassteckdose


Die solide Qualität der in Deutschland hergestellten robusten Edelstahl-Tischkocher spricht für eine lange Lebenserwartung – und das zu einem sehr guten Preis-/Leistungs­verhältnis. Bisher war der HPV Tango nur als 50 mbar-Version erhältlich und ließ sich mit einem Regler direkt an der Gasflasche betreiben. Auf Wunsch vieler Kunden gibt es den Kocher jetzt bei Frankana auch in einer 30 mbar-Version, somit kann er also di­rekt an einer Gassteckdose am Reisemobil oder Caravan angeschlossen werden.

  • 50 mbar, 2-flammig, Artikel Nr. 310/651
  • 50 mbar, 3-flammig, Artikel Nr. 310/652
  • 30 mbar, 2-flammig, Artikel Nr. 650/108
  • 30 mbar, 3-flammig, Artikel Nr. 650/109

...und einiges mehr


Eine interessante Option für den Zwei-Flammenkocher ist die passende, teflonbeschich­tete Aluminiumguss-Grillplatte. Durch die hohe Brennerleistung lässt sich der Tango nämlich im Handumdrehen in einen vollwertigen Grill verwandeln – zum gesunden Kontaktgrillen auch größerer Grillportionen. Der große Vorteil ist, dass auf der Grillplatte auch mit unterschiedlichen Temperaturbereichen gearbeitet werden kann. Während über einem Brenner mit voller Leis­tung gebrutzelt wird, lässt sich daneben auf kleiner Flamme Grillgut warm halten.

Montag, 7. August 2017

SOG für Toiletten mit Soft Close Deckel

Seit Markteinführung des ersten SOG Entlüftungssystem vor über 20 Jahren hat sich in punkto Toiletten für Freizeitfahrzeuge viel getan. Die Entwicklungsabteilung von SOG in Löf an der Mosel hält stets mit jeder Weiterentwicklung Schritt und so können auch die Besitzer von Reisemobilen der Luxusklasse tief durchatmen.

Gefilterte Luft passend für Zerhackertoiletten

Die SOG I oder SOG II-Toilettenentlüftung sind bekannt für die chemikalienfreie und geruchslose Nutzung von Kassettentoiletten. Wer die positiven Eigenschaften kennengelernt hat, möchte sie oftmals auch nach einem Umstieg auf ein Fahrzeug mit Zerhackertoilette nicht mehr missen. Die Entwickler der Firma Dahmann sind dem Wunsch vieler Besitzer eines Fahrzeuges der Premiumklasse nach einer geruchsfreien Toilettenbenutzung nachgekommen und bieten mit der SOG-Compact eine Entlüftungslösung, die sich problemlos an Zerhacker­toiletten von Jabsco nachrüsten lassen. Das sehr effizient arbeitende System ist, wie bei Dahmann üblich, perfekt durchkonstruiert, so dass auch Aufbauhersteller das Entlüftungssystem in die Ausstattungsoptionen übernommen haben.


Einfache Installation – effektive Funktion

Das SOG-Compact integriert sämtliche elektrischen sowie sonstigen Systemkomponenten in einer Technikeinheit und bietet somit den Vorteil, einer sehr einfachen Montage an Festtanktoiletten. Mit nur vier Schrauben wird das Entlüftungssystem unter dem WC-Sitz platziert. Die Stromversorgung erfolgt über das 12V Bordnetz. Eine Bohrung am Tank oder Fahrzeug ist nicht notwendig.
Durch Öffnen des Toilettendeckels schaltet sich ein Hochleistungsventilator ein und saugt alle entstehenden Gerüche direkt am WC Becken an. Diese werden dann mittels eines strömungstechnisch angepassten Absaugschacht über einen speziellen Hochleistungsfilter abgeführt. Geschaltet wird die Absaugung über einen „Reed“-Sensor, der beim Öffnen des WC-Deckels automatisch den Ventilator einschaltet. Damit ist dann Schluss mit unangenehmen Düften, die sich im ganzen Wohnraum verteilen. 

Die komplette Einheit wird einfach an den Deckel der Jabsco Toilette angeschraubt

Über einen Reed Sensor wird das SOG-System beim anheben des Deckels eingeschaltet


SOG® Compact integriert sämtliche elektrischen sowie sonstigen Systemkomponenten in einer Technikeinheit und bietet somit den Vorteil einer sehr einfachen Montage an Festtanktoiletten.

Mit nur vier Schrauben wird das Entlüftungssystem unter dem WC-Sitz platziert. Die Stromversorgung erfolgt über das 12V Bord Netz. Eine Bohrung am Tank oder Fahrzeug ist nicht notwendig.

So einfach die Installation – so effektiv die Funktion:

Durch Öffnen des Toilettendeckels schaltet sich der Ventilator ein und saugt alle unangenehmen Düfte direkt am WC Becken über den strömungstechnisch angepassten Absaugschacht an und führt diese über einen speziellen Hochleistungsfilter ab. SOG® Compact Entlüftung ist mit den auf dem Markt vertretenen Toiletten-Zerhackersystemen kompatibel.


NEU! Jetzt auch für Jabsco-Toiletten mit Soft-Close-Funktion




Zum Caravan Salon stellt die Firma SOG ein neues Produkt zur Optimierung des Sanitärkomforts für Toiletten mit Soft Close Deckel vor: die SOG® COMPACT CLOSE.

Das innovative Design überzeugt in der Formgebung, die die SOG-Entlüftung fließend eng an den Toilettenkorpus anpasst.


Schlankes Design, perfekt angepasst an die Toilette


Ein Magnet am Deckel schaltet das System automatisch ein und aus


Wie alle SOG®-Systeme gewährleistet die SOG COMPACT CLOSE den Abzug von unangenehmen Düften bei Toilettennutzung und ist somit ein Tuning zum besseren Sanitärkomfort. Diese Absaugung wird durch einen Steuermagnet hinter dem WC-Deckel automatisch beim Öffnen aktiviert. Die kompakte Einheit integriert alle technischen Komponenten und kann mit wenigen Handgriffen unterhalb der Toilettenbrille montiert werden.

Die Varianten für die Jabsco II gibt es in rechter und linker Ausführung. Mehr Informationen zu dem neuen System und alle Produkte zum Anfassen gibt es am Messestand von SOG auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, Halle 13 Stand D13.

Dienstag, 1. August 2017

Gasflascheninhalt auf dem Smartphone


Wieviel Gas ist in meiner Flasche? Wie lange reicht es noch? Der Bordbuchpartner Truma beendet das Ratespiel auf besonders smarte Weise: Der Truma LevelControl ermittelt den Gasfüllstand exakt und komfortabel per App. Auf einen Blick gibt es einen detaillierten Überblick über den Gasvorrat – und zwar so präzise wie nie zuvor. Die App zeigt nicht nur den Füllstand in Prozent und die Gasmenge in Kilogramm an, sie informiert auch darüber, wie lange das Gas noch ausreicht.

Gasvorrat per Bluetooth und SMS abfragen


Der Truma LevelControl misst mittels Ultraschall, wie viel Gas sich in der Flasche befindet und überträgt die Daten per Bluetooth an die Truma iNet Box. Diese sendet die Informationen aufs Tablet oder Smartphone. Das geschieht im Fahrzeug oder in der Nähe per Bluetooth und via SMS von unterwegs. So kann der Gasfüllstand und die Restlaufzeit bequem von der Sitzgruppe, im Vorzelt, auf der Wandertour oder beim Skifahren abgefragt werden – und das von bis zu vier Smartphones oder Tablets gleichzeitig. Es ist sogar möglich, einen SMS-Alarm einzustellen: Camper erhalten dann automatisch eine Info per SMS, wenn sich nur noch wenig Gas in der Flasche befindet.

Kleines Gerät große Möglichkeiten







Gasflaschen-Datenbank für ganz Europa 

Der Truma LevelControl ist universell einsetzbar: Er funktioniert mit allen gängigen europäischen Stahl- und Aluminiumflaschen. Kunden können aus der Datenbank in der Truma App ihr Land und ihren Flaschentyp aus 26 Modellen auswählen und individuell benennen. Ist eine Flasche nicht in der Datenbank enthalten, ist es möglich, eine eigene Variante zu definieren. Der Sensor konfiguriert sich im Anschluss automatisch auf die ausgewählte Flasche. „Die Datenbank ist so aufgebaut, dass wir sie in Zukunft einfach anpassen und erweitern können“, erläutert Bernd Gerlach, Leiter European Retail Management. 


Einfach die im Fahrzeug vorhandene Gasflasche aus der Datenbank auswählen




Wer zwei Flaschen an Bord hat und seinen Gasvorrat ganz genau im Blick behalten will, kann zwei LevelControl parallel verwenden. In diesem Fall zeigt die App den Füllstand der beiden Flaschen separat an.

Auch für Zwei-Flaschenanlagen mit unterschiedlichen Flaschengrößen

Füllstand immer im Blick

Genauer geht es eigentlich nicht!


Einfach und praktisch 


Der Truma LevelControl ist sofort einsatzbereit: Er wird mit den integrierten Magneten mittig unter dem Flaschenboden angebracht – fertig. Keine Kabel, kein Anschließen, keine Montage. Das Gerät muss lediglich mit der iNet Box im Fahrzeug gekoppelt werden. Zum Befestigen unter Aluminiumflaschen bietet Truma optional ein Spannblech. Der LevelControl ist batteriebetrieben und erfüllt schon heute die neuesten Explosionsschutz-Vorgaben entsprechend der zukünftigen Anforderungen der DIN EN 1949 und kann damit bedenkenlos im Gaskasten verwendet werden. Ein SMS-Alarm informiert darüber, wenn die AAA-Batterien gewechselt werden müssen. Sie halten zirka ein Jahr. 



Der LevelControl erweitert das Truma iNet System um eine nützliche neue Funktion. „Damit gehen wir einen Schritt weiter hin zum vernetzten Freizeitfahrzeug und machen das Campen wieder ein Stück leichter und komfortabler“, so Gerlach.

Der Truma LevelControl ist ab August 2017 zum Preis von 149 Euro im Fachhandel erhältlich.

Montag, 24. Juli 2017

Zwei Augen sehen mehr - Die Rückfahrkamera für Kastenwagen

Bei vielen Reisemobilfahrern steht eine Rückfahrkamera ganz oben auf der Wunschliste. Das ist verständlich, denn hinter dem breiten Heck verschwindet schnell auch mal ein Kleinwagen. Ein ganz besonderes Highlight bietet die Firma Dometic den Besitzern von Reisemobilen auf Ducato Kastenwagenbasis mit der PerfectView CAM 35. Das ist eine Rückfahrkamera zum sehr interessanten Preis-Leistungsverhältnis mit zwei Optiken, perfekt konstruiert für den Einbau in den Ausschnitt der 3. Bremsleuchte.


Twinkamera für Kastenwagen auf Ducato-Basis

Die Dometic PerfectView CAM 35 ist eine innovative Kameralösung, die speziell für FIAT Ducato X250 und X290 sowie die entsprechenden Schwesternmodelle entwickelt wurde. Das fahrzeugspezifische Design sorgt für eine perfekte Passform und eine einfache Montage – ohne zusätzliche Bohrungen in die Karosserie und ohne zusätzliches Abdichten. Dazu wird die Original Bremsleuchte demontiert und an deren Stelle das passgenau gefertigte Dometic Kameragehäuse montiert. Das Verbindungskabel bis nach vorne führen, die Bremsleuchte in das Gehäuse setzen und mit den im Lieferumfang enthaltenen längeren Schrauben wieder festschrauben.
Demontage Bremslicht
Kamerakonsole aufsetzen 

Original Bremsleuchte einsetzen

Mit den neuen Schrauben festziehen

Links an der Konsole ist die Nahsichtoptik und rechts die Fernsichtoptik untergebracht



Das Kameragehäuse ist mit einer Silikondichtung wasserdicht verschlossen und kann für die perfekte Optik auch in der Fahrzeugfarbe lackiert werden. In der Bremslichtkonsole der CAM 35 steckt bei der Standardausführung ein 150°-Weitwinkelobjektiv für die perfekte Nahsicht beim Rückwärtsfahren. Das ist bei Rückfahrkameras, die in Bremslichtkonsolen integriert sind ja nichts Neues. Die Innovation bei der PerfectView CAM 35 ist, dass sich ein zusätzliches 60°-Objektiv für die Fernsicht beim Vorwärtsfahren problemlos nachrüsten lässt.
Die Sichtfelder der beiden Optiken überschneiden sich im Bereich von ca. 3 bis 10 Metern.
(Der Sichtfeldbereich der Optiken kann durch Montageposition und Monitordarstellung unterschiedlich sein.)

Die 150° Weitwinkelkamera wird beim einlegen des Rückwärtsgangs eingeschaltet und liefert ein kontrastreiches, scharfes Bild. Durch die verzerrungsfreie Darstellung wird die Krümmung des Weitwinkel kompensiert, das Heck erscheint auf dem Monitor als gerade Linie, nicht als Bogen. Das macht die Orientierung viel leichter macht. Die Fernsichtkamera kann während der Fahrt zugeschaltet werden. Damit ist im laufenden Verkehr erheblich mehr zu sehen, als nur über die Rückspiegel.

Darstellungssache – das Bild im Cockpit

Für das Bild der Kamera im Cockpit anzuzeigen gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen einen separaten Monitor, der gut sichtbar im Cockpit angebracht wird, oder die Kamera wird über den Videoeingang eines Doppel-DIN Moni- oder Naviceiver verbunden. Bei der CAM 35 hat jede Optik ein eigenes Kabel, so dass bei dieser Twin-Variante zwei Videoeingänge zur Verfügung stehen müssen. Die von Dometic im Verbund mit Blaupunkt angebotenen Doppel-DIN Geräte haben zwei Kameraeingänge und liefern eine scharfe Abbildung des rückwärtigen Raums. Laut Dometic wird es bis Ende des Jahres ein Modul geben, mit dem sich die Twin-Kamera auch an einem Endgerät mit nur einem Videoeingang anschließen lässt. Die Umschaltung von Nah- auf Fernsicht kann dann mit dem im Lieferumfang entahltenen Schalter am Armaturenbrett oder automatisch über den Kontakt des Rückwärtsgangs geschaltet werden.
Durch das kompakte Gehäuse konnten keine LEDs für eine bessere Nachtsicht integriert werden. Dometic hat das aber elegant gelöst, indem die Software automatisch auf einen Nachtsichtmodus umschaltet und mit einem elektronischen "Restlichverstärker" zusammen mit dem Licht der Rückfahrscheinwerfer und Rückleuchten ein gutes Schwarz-Weiß Bild ins Cockpit liefert.

Montag, 17. Juli 2017

Alptraum für Reisemobilfahrer – Zentralverriegelung gehackt

Ein Druck auf die Fernbedienung und der Fiat Ducato ver- und entriegelt sorgfältig alle Türen. Doch mit Hardware vom großen Internetkaufhaus und einer passenden Software aus dem Internet, lässt sich das Fahrzeug selbst von Laien problemlos wieder öffnen. Was im ersten Moment wie eine Fake-Meldung klingt, kann sich zum Alptraum der Besitzer von Reisemobilen auf Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab BJ 2012 Basis entwickeln.

Digitaler Einbruch hinterlässt keine Spuren

Bei Versuchsreihen die eigenen Alarmsysteme zu überlisten, sind die Entwickler unseres Bordbuch-Partners Thitronik auf eine riesige Sicherheitslücke bei verschiedenen Basisfahrgestellen gestoßen. Dass eine elektronische Zentralverriegelung selbst bei hochwertigen Fahrzeugen zu hacken ist, darüber wird ja immer wieder berichtet. Dafür ist aber einiges an Computerkenntnissen und entsprechendes Equipment notwendig. Bei der gravierenden Sicherheitslücke beim europaweit am meist verkauften Fahrgestell kann im Prinzip jeder mit wenig Aufwand die Daten abgreifen und das hat sicherlich Folgen.

Besonders leicht wird es Einbrechern bei Fahrzeugen gemacht, die eine unzureichende Verschlüsselung für die Funksignale Ihrer Fahrzeugfernbedienungen verwenden. Manche Hersteller verzichten sogar ganz auf sogenannte „Rolling Code“ oder „Hopping Code“ Verfahren, die nach einem bestimmten Algorithmus den zuvor verwendeten Code scheinbar zufällig ändern und so einen hohen Schutz bieten. Wird auf ein solches Verfahren verzichtet, ist es für Einbrecher ein Leichtes, bei einer sogenannten Replay-Attacke die Signale des Funkschlüssels aufzuzeichnen und zu einem beliebigen Zeitpunkt abzuspielen.


Mit wenig Aufwand lässt sich das Funksignal des Fahrzeugschlüssels kopieren


Ein alltägliches Szenario im Urlaub. Sie stehen auf einem Stellplatz und ver- und entriegeln öfters Ihr Fahrzeug. Durch Druck auf den Fahrzeugschlüssel sendet die Zentralverriegelung einen Code für den Verriegelungsvorgang und einen für den Entriegelungsvorgang der Fahrerhaustüren. In einem in der Nähe geparkten Fahrzeug werden die Codes Ihres Schließsystems empfangen und können so zeitversetzt als Öffnungssignal wieder zurückgesendet werden. Während Sie auf Sightseeingtour sind können die Täter in Sekundenschnelle das Fahrzeug aufschließen und nach erfolgtem Diebstahl der Wertsachen sogar wieder zuschließen. Im ersten Moment werden Sie den schnellen Zugriff wahrscheinlich gar nicht bemerken, denn Einbruchspuren sind dann auch durch die Polizei nicht festzustellen.

Auf einem Stellplatz ist es oftmals leicht unbemerkt in ein offenes Fahrzeug einzusteigen




Im Schadensfall gleich doppelt eine ärgerliche Sache, denn „wenn kein Einbruch nachgewiesen werden kann, besteht kein Leistungsanspruch an den Versicherer, berichtet Carsten Höneise, Versicherungsfachmann der Allianz. Auch wer eine werksseitige Alarmanlage hat sollte sich nicht in Sicherheit wägen, denn mit dem kopierten Funksignal für die Zentralverriegelung ist auch die Alarmanlage deaktiviert.


Thitronik schließt Sicherheitslücke

Abhilfe schaffen hier nur spezielle Nachrüstsysteme, die diese Sicherheitslücke schließen. Die Spezialisten der Firma Thitronik, die mit ihr WIPro III Alarmsystem in den CAN-Bus des Basisfahrzeuges einbindet hat mit ihrem Knowhow eine eigene Lösung entwickelt. Mit dem safe.lock genannten Modul wird die fahrzeugseitige Sicherheitslücke, die durch uncodierte Fahrzeugschlüssel
verursacht wird geschlossen. Ist das Modul an die Zentralverriegelung angeschlossen, wird die unsichere Originalelektronik des Fahrzeugschlüssels gegen die mitgelieferte Platine ausgetauscht und das Fahrzeug kann, geschützt durch ca. 4mrd. sich ständig ändernde Codes, sicher ver- und entriegelt werden. Erhältlich ist das safe.lock Modul für Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab BJ 2006.
Mit 4mrd. Codes ist das Funksignal sicher verschlüsselt


Das safe.lock Modul kostet 139,95 Euro und wird komplett mit 6-adrigem Anschlusskabel, Austauschplatine für Fahrzeugschlüssel und Handbuch geliefert.

Wer zusätzlich eine Zweit-Fernbedienung zum Öffnen des Fahrzeuges benötigt, kann einen Funk-Handsender dazu bestellen. Mit dem lässt sich dann nicht nur das safe.lock Modul ansteuern, sondern auch eine WiPro II Alarmanlage.

Upgrade für WiPro III Besitzer

Für Besitzer einer Thitronik WiPro III wird ein Upgrade angeboten, welches es ermöglicht, mit dem Handsender der Alarmanlage auch die Zentralverriegelung sicher zu betätigen. Erhältlich für alle WiPro III für Fiat Ducato ab BJ 2006. Die Zentrale wird eingeschickt und erhält ein Softwareupdate und einen Ergänzungssatz für den bestehenden Kabelbaum. Kostenpunkt: 49,95 Euro inkl. Rückversand.

Austauschplatine für den Original Fahrzeugschlüssel



Wer mit seinen Original Fahrzeugschlüssel die sichere Verbindung nutzen möchte muss noch die Platine im Fahrzeugschlüssel umrüsten. Die Austauschplatine kostet 79,95 Euro und kann mit etwas handwerklichem Geschick selbst getauscht werden.

Sicherheit in Perfektion WiPro III safe.lock

Wer noch keine Alarmanlage in seinem Fahrzeug hat, sollte die Gelegenheit gleich nutzen und alle relevanten Einbruchsmöglichkeiten per Funktechnologie absichern. Mit der WiPro III safe.lock ist das Fahrzeug nicht nur gegen herkömmliche Einbrüche mit Werkzeugen und damit verbundener Gewalteinwirkung geschützt, sondern auch zuverlässig gegen Replay Attacken bietet. Das ausgereifte Alarmsystem ist nicht nur exakt auf die Anforderungen in solchen Fahrzeugen konzipiert, sondern bietet auch gleich noch sinnvolle Erweiterungen die sich auch problemlos nachträglich nachrüsten lassen.

Das Thitronik WiPro III Alarmsystem gehört zu den ausbaufähigsten Systemen für Freizeitfahrzeuge. Schon mit dem Basisset sind die von Einbrechern häufig genutzten Fahrzeugöffnungen abgesichert. Empfehlenswert ist auf jeden Fall Öffnungen in Türnähe zu sichern, durch die ein Entriegeln der Tür möglich ist, sowie große Aufbaufenster. Da jederzeit bis zu 100 Funkkontakte an der Alarmzentrale angemeldet werden können, lassen sich auch nachträglich alle Fenster, Stauklappen und Dachluken sichern. Die in Deutschland gefertigte WiPro III besteht aus einer, gegen Störsender gesicherten Alarmzentrale und codierten Kontakten an allen zu sichernden Öffnungen. Die Zentrale wird direkt mit dem CAN-Bus des Fahrgestells verbunden und kann so bequem mit der Fernbedienung des Basisfahrzeuges ge- und entschärft werden. Natürlich funktioniert so eine Anlage auch mit Fahrzeugen ohne CANBus, ist dann aber nicht ganz so komfortabel.



Um den immensen Aufwand einer nachträglichen Verkabelung von jedem Kontakt an Tür, Fenster oder Stauklappe zur Alarmzentrale zu umgehen, wird beim WiPro III System auf Funktechnologie gesetzt. Die Funkmagnetkontakte bestehen aus zwei Teilen. Im größeren Teil ist die Elektronik verbaut, im kleineren Gegenpart ein Magnet. Die Elektronik reagiert auf Änderungen im Magnetfeld, wie zum Beispiel beim Öffnen eines Fensters und gibt diese an die Alarmzentrale weiter. Die Funkmagnetkontakte sind mit einer handelsüblichen Knopfzelle zur Stromversorgung ausgestattet und werden einmalig bei der Installation an der Alarmzentrale angemeldet.

Nach Bedarf ergänzen

Durch die „Easy add“-Funktion kann jedes Fahrzeug auch nachträglich problemlos mit genügend Kontakten für jede Öffnung ausgestattet werden. Türen, Fenster, Stauklappen absichern, vor ausströmendem Gas warnen, per Funkkabelschleife (auch als XL-Version für Fahrräder, mobile Sat-Anlagen etc. erhältlich) Gegenstände am und in der Umgebung des Fahrzeuges sichern, Zugriff auf das Alarmsystem per Smartphone – die Möglichkeiten, das WiPro III Alarmsystem auf das eigene Fahrzeug und die gewünschten Optionen anzupassen sind vielfältig.

Bei der WiPro III safe.lock kann optional auch der Originalfahrzeugschlüssel mit einer Umrüstplatine ausgestattet werden, ist so gegen Replay Attacken gesichert und der Klappschlüssel lässt sich bedenkenlos weiterverwenden.

Erhältlich ist die WiPro III safe.lock für Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab BJ 2006. Im Preis von 379,95 Euro ist neben der Zentrale, die über den Fahrzeug CAN-Bus die Fahrerhaustüren absichert auch noch ein Funkmagnetkontakt, mit dem die Aufbautür gesichert wird.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Ducato Sitzkonsole für Elektronik sinnvoll nutzen

Stauraum ist in den meisten Reisemobilen rar. Jeder Platz sollte deshalb möglichst sinnvoll genutzt werden. Besitzer von Fahrzeugen auf Fiat Ducato Basis haben oftmals unter der Original-Sitzkonsole einen ungenutzten Platz. Er befindet sich hinter der Kunststoffabdeckung, die auf die Sitzkonsole aufgesteckt ist. 

Platz sinnvoll nutzen

Dieser Platz bietet optimalen Raum für zusätzliche Bordelektronik, wie Batteriebooster, Solar-Laderegler etc. Die Firma Büttner Elektronik hat hier passend für ihre Geräte eine Halterung entwickelt, die ohne bohren oder sonstige Umbauarbeiten befestigt wird. 
Im Angebot gibt es zwei unterschiedliche Halterungen: 
  1. Die Universalhalterung ist für die einfache Befestigung von Geräten* mit den Gehäuseabmessungen 270 x 223 x 70 mm. 
  2. An der Kompletthalterung kann die komplette Elektronik mit Batteriebooster, Ladebooster o. ä. und die Regeltechnik für eine Solaranlage untergebracht werden. 


Universalhalterung Fiat Ducato: 2x Haltewinkel, Befestigungsmaterial, Moosgummistreifen
Nach dem Einbau verschwindet alles hinter der Original-Abdeckung 

Für die Montage der Universalhalterung wird, um mehr Platz zum Arbeiten zu haben, zuerst der Sitz ausgebaut. Dann das Büttner-Gerät fertig verkabeln, die Universalhalterung am oberen Rohr der Sitzhalterung einhängen, auf der Geräteseitigen Seite die Moosgummistreifen aufkleben und das Gerät mit den beiliegenden Schrauben an der Halterung anschrauben. Durch die Klemmverbindung sitz das Gerät danach rüttelfest an der Konsole. Alles funktioniert ohne bohren oder sonstige Umbauarbeiten – und die Abdeckung passt auch wieder auf die Sitzkonsole. 

Ladetechnik kompakt an einem Platz

Wenn der Platz unter der Sitzkonsole nicht komplett zugebaut ist (zweite Bordbatterie, Zentralelektronik usw.), ergibt sich auf der Innenseite der Sitzkonsole noch genug Platz um weitere Bauteile, wie etwa Solarregler, Sicherungs- oder Relaishalter und weitere Kleingehäuse zu installieren. So ist es zum Beispiel möglich einen kompletten MT-BCB 20/20 mit Relaishalter unsichtbar unterzubringen ohne kostbaren Stauraum zu opfern. 
Die Kompletthalterung umfasst die Universalhalterung, sowie ein einbaufertiges Montagebrett, auf dem schon Bohrungen für Kabelführung und passende Bohrungen für die unterschiedlichen Geräte von Büttner Elektronik vorhanden sind. Zusätzliche Komponenten wie Solarregler etc. lassen sich einfach mit Holzschrauben befestigen.
Da sich in vielen Fällen die Bordbatterie/n unter dem Sitz befinden ist die Verkabelung des jeweiligen Gerätes mit dem vorkonfektionierten Kabelsatz von Büttner Elektronik einfach zu realisieren - und durch große Belüftungsöffnungen in der Abdeckung, werden alle Geräte auch optimal belüftet.

Batteriebooster und komplette Elektronik für Solaranlagen kompakt untergebracht.
Lieferumfang: 2 x Haltewinkel, Befestigungsmaterial, Moosgummistreifen, Montagebrett.


 


*Folgende Geräte können an der Klemmhalterung montiert werden:
Ladegeräte: MT 1215; MT 1220; MT 1225; MT 1230
Lade-Booster: MT LB 25; MT LB 45; MT LB 60; MT LB 75; MT LB 90
Batterie-Control-Booster: MT BCB 20/20; MT BCB 8/10; MT BCB 10/10